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In Memoriam an Christian Hoffmann

geboren 15. September 1989 in Gardelegen

verstorben 10. Februar 2026 in Klötze (Kunrau)

Liebe Freunde, Weggefährte und Familie,
das Leben schreibt Geschichten, die wir manchmal nicht verstehen und deren Kapitel wir am liebsten umschreiben würden.

Wir alle wissen,dass Leben ist eine Reise voller Höhen und Tiefen.

Oft finden wir die Kraft, nach einem Sturm wieder aufzustehen.

Doch manchmal gerät man in eine Tiefe, aus der kein Ausweg mehr sichtbar scheint.

Christian hat einen Weg gewählt, der für uns, die zurückbleiben, unbegreiflich ist und der uns mit tiefem Schmerz und vielen Fragen zurücklässt.

Es ist ein Albtraum, aus dem man nicht einfach erwacht.
Doch trotz der Dunkelheit dieses Augenblicks möchten wir nicht zulassen, dass die Art seines Gehens alles überstrahlt, was Christian ausgemacht hat.

Wir möchten uns an den Menschen erinnern, an die gemeinsamen Zeiten, das Lachen und die Momente, in denen die Welt noch in Ordnung war.
Wir laden euch herzlich ein, gemeinsam mit uns Abschied zu nehmen, uns auszutauschen und ein letztes Mal „Leb wohl“ zu sagen.

 


Wann: Samstag, den 28. Februar 2026 um 14.00 Uhr 
Wo: André Hahn Bestattungen – In der „Tenne“,

Lübecker Str. 25, Hornaue, 22949 Ammersbek 


Es wird kein starrer Rahmen sein, sondern ein Ort der Begegnung.

Ein Ort, an dem wir Christians Leben gedenken und einander Halt geben.


Rückmeldung & Planung


Um diesen Abschied würdevoll planen zu können, bitten wir euch um eine kurze Rückmeldung über diese Seite, ob ihr mit uns gemeinsam gedenken werdet, bitte bis zum  23. Februar 2026 via Mail an 

bestattungen@trauerhahn.de 

 

 

Michael Leonhardt 

 

im Namen der Familie


Kommentare: 1
  • #1

    André (Donnerstag, 12 Februar 2026 11:40)

    Zeilen an Christian

    Es gibt Nachrichten, die man erst einmal begreifen muss, und dein Abschied von diesem Planeten gehört für mich dazu.
    Ich blicke mit großer Anerkennung auf unsere gemeinsame Zeit zurück. Zweimal kreuzten sich unsere beruflichen Wege in meinem Haus: Zuerst von 2012 bis 2013 und später noch einmal in einer zweiten Etappe von 2016 bis 2017. In diesen Jahren warst du mir eine wertvolle Unterstützung. Ich erinnere mich gerne daran, mit welcher Leidenschaft du dich eingebracht hast und wie wir gemeinsam Herausforderungen gemeistert haben.
    Das Leben ist selten eine gerade Linie. Wir hatten unsere Phasen, in denen wir uns aneinander rieben, doch viel entscheidender war, dass wir immer wieder zueinander fanden. Es war eine schöne Erfahrung, zu sehen, wie du dich weiterentwickelt hast.
    Auch als du später deinen eigenen Weg in die Selbstständigkeit gegangen bist, blieb unsere Verbindung bestehen. Es hat mich stolz gemacht, dass du mich bei besonders kniffligen Angelegenheiten immer wieder um Rat gefragt hast. Dieser vertrauensvolle Austausch bis zuletzt hat mir viel bedeutet.
    Umso schmerzlicher ist es nun, dass du dich entschieden hast, diesen Weg nicht mehr weiterzugehen. Du hast eine Wahl getroffen, die für uns, die zurückbleiben, schwer zu tragen ist und die wir respektieren müssen, auch wenn wir dich gerne noch lange an unserer Seite gewusst hätten.
    Ich danke dir für deine Unterstützung, dein Vertrauen und die gemeinsame Zeit. Mögest du nun den Frieden finden, den du zuletzt vielleicht gesucht hast.
    In freundschaftlicher Verbundenheit,
    Dein André
    Ein persönlicher Nachtrag
    Während ich diese Zeilen für Christian schrieb, begleitete mich ein ganz bestimmtes Musikstück, das ich euch hier ans Herz legen möchte. Es ist „Both Sides Now“ von Joni Mitchell.
    Dieses Lied drückt all das aus, was man in einem Moment wie diesem fühlt und denkt. Es erzählt davon, wie wir das Leben, die Träume und sogar die Liebe oft von zwei Seiten betrachten – von der strahlenden, hoffnungsvollen Seite und von der schmerzhaften, realen Seite. Mitchell singt davon, dass wir am Ende erkennen, dass wir das Leben eigentlich gar nicht wirklich kennen, sondern nur die Illusionen, die wir uns davon machen.
    Es ist diese Akzeptanz der Ambivalenz – des Lichts und des Schattens –, die uns bleibt, wenn wir an Christian denken. Manchmal sieht man eben beide Seiten und muss dennoch loslassen.
    Hier ist der Link zum erwähnten Musikstück.
    Bitte kopieren und im Browser einfügen:
    https://www.youtube.com/watch?v=7cBf0olE9Yc&list=RDEMmRoKVE8Giv3y8IAGoTo91Q&start_radio=1