Allgemeine Geschäftsbedingungen ab 15.07.2020  Andre Hahn eK.

§ 1  Die Bestattungskostenrechnung wird einige Tage nach Auftragserteilung übersandt und ist binnen 14 Tagen  fällig  unabhängig von der Leistungserbringung. (Verzugszins 8.12 %). Bei Auftraggeber mit ausländischem Wohnsitz werden die Bestattungskosten vor der Ausführung fällig.

 

§ 2  Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, sind wir  und ABC berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 7% über dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz zu verlangen.

Die Geltendmachung weiteren Verzugsschadens ist hierdurch nicht ausgeschlossen.

 

§ 2.1  Vor Auftragsannahme und Ausführung wird in unserem Haus eine Bonitätsprüfung über unseren Factorierer vorgenommen. Sollte die Bonität abgelehnt werden, so werden wir erst nach Begleichung der Bestattungskosten tätig.

Grundsätzlich haben wir auch das Recht einen Auftrag nicht an zu nehmen ober auch bei Unstimmigkeiten mit sofortiger Maßnahme zu beenden und etwaige erbrachten Leistungen zu berechnen.

 

§ 3  Kündigung/Auflösung durch Vorsorgenden, Bevollmächtigen oder Erben: Ein Bestattungsvertrag oder Bestattungsvorsorgevertrag  ist  grundsätzlich jederzeit frei kündbar. Allerdings ist im Falle einer Kündigung dem Bestatter (nach § 648 S. 2, 3 BGB, "Kündigungsrecht des Bestellers") die vereinbarte Vergütung abzüglich der ersparten Aufwendungen zu zahlen. Das bedeutet, dass dem Bestatter in etwa der Reingewinn zu ersetzen ist, den er mit dem Vertrag gemacht hätte, wenn er "normal" durchgeführt worden wäre.

 

§ 4  Auftragsänderungen und Teilstornierungen sind bis zum Folgetag der Auftragserteilung bis 12 Uhr kostenfrei möglich. Etwaige Ausfälle oder Stornierungsgebühren würden danach anfallen und berechnet werden. Bei Stornierung von Redner, Musiker und Raumnutzungen kommt eine Stornierungsgebühr von 50% des Honorars bzw. der Raummiete zum Tragen.

 

§ 5 Fremdleistungen die nicht über unser Haus Gebucht werden sind nicht möglich. Wir bieten ein Gesamtkonzept an. Ausnahmen sind Künstler (Redner, Musiker, Floristen, Fotographen oder Studioarbeiten). Hier ist ein ausgleichsbetrag fällig: Reder und Musiker pauschal 100.-

Floristik/Fotoarbeiten 10 % der von uns angebotenen Produkte. Sollte von vornherein ein Fremdflorist beauftrag werden, pauschal 25.- €

 

§ 6 Fremdkünstler (Redner) haben zu äußern, dass Sie von der Familie und nicht von Uns gebucht und gewünscht wurden. Hier besteht auch kein Haftpflicht- oder Unfallschutz uber unser Haus.

 

§ 7  Weitere Ansprüche behalten wir uns vor.

Die Regelungen in Ziff. 2 und Ziff. 3 schließen den Nachweis des Auftraggebers nicht aus, dass uns überhaupt kein Schaden oder nur ein geringer Schaden bzw. Vermögensnachteil entstanden ist.

 

§ 8  Gegen unsere Rechnungsforderungen ist die Aufrechnung ausgeschlossen, es sei denn mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen.

 

§ 9  Beim Inkasso abgetretener Sterbegeld- oder sonstigen Ansprüche gegen Versicherungen, Krankenkassen und Dritte handeln wir ausschließlich im Auftrage, auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.

 

§ 10  Besteht ein Anspruch auf Auszahlung von Versicherungssummen oder anderen Beträgen ganz oder teilweise nicht, so hat der Auftraggeber den fehlenden Betrag auf unsere Anforderung unverzüglich nachzuzahlen.

 

 

§ 11  Rügen wegen offensichtlicher Mängel können wir nur dann berücksichtigen, wenn der Auftraggeber sie uns sofort und vor der Versenkung des Sarges bzw. der Urne zunächst mündlich und binnen 2 Tagen, bzw. 48 Std., nach Auftragserteilung schriftlich anzeigt. Wir haften nach den gesetzlichen Bestimmungen, die auf oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich auf Vorsatz oder Fahrlässigkeit, unserer Erfüllungshilfen beruhen. Soweit uns keine zusätzliche Vertrags-verletzung angelastet wird, ist die Schadenersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Die gleiche Begrenzung gilt für unsere Haftung, soweit wir schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzen. Im Weiteren ist unsere Schadenersatzhaftung ausgeschlossen.

Etwaige Fotos, CD, Sticks oder andere Wertsachen werden mit der Einäscherung bzw. nach Sargbeisetzung vernichtet. (auch KHS Nachlässe!) Körperschmuck wird mit bestattet oder kremiert!

 

§ 12  Mitfahrten zum oder vom Friedhof oder Krematorium in Bestattungsfahrzeugen wie auch sämtliche sonstige Beförderungen des Auftraggebers, von Trauergästen oder Dritten erfolgen auf eigene Gefahr. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dies den anderen Mitfahrern vor Antritt der Fahrt mitzuteilen.

 

§ 13  Entstehen bei der Bestattungsdurchführung aus wichtigen Gründen zusätzliche Kosten, hat der Auftraggeber diese zu tragen, wenn sie unter Berücksichtigung unserer Interessen für ihn zumutbar sind.

 

§ 14  In Auftrag gegebene Trauerfeiern oder Seebestattungen werden durchgeführt, auch wenn der Auftraggeber nicht zur Trauerfeier erscheint. Beisetzungen von Särgen sowie Urnen, die lt. Auftrag in Anwesenheit des Besorgers der Bestattung durchgeführt werden sollen, dieser jedoch nicht erscheint, werden nach einer Wartezeit von 15 Minuten nicht mehr durchgeführt und müssen neu terminiert und gezahlt werden. Sollte die Verspätung durch unser Haus verschuldet sein, besteht kein Anspruch auf Schadensersatz. Bei Einäscherung wird dem Besorger der Bestattung der Zeitpunkt der Kremierung in dem durch das Bestattungsinstitut frei zu wählenden Krematorium nicht im Vorwege mitgeteilt. Ebenso bei anonymen Urnenbeisetzungen. Sollte eine Beisetzung oder Trauerfeier wegen Verspätung durch die Angehörigen oder das Warten auf Trauergäste 10 Minuten später beginnen, berechnen wir Ihnen für den längeren Zeitaufwand (Mitarbeiter/Ausführer) je Mitarbeiter 25.- €, Sargträger je Träger 18.- €, Trauerredner 45.- € (betr. Friedwald und Friedhöfe sowie Kirchen und unsere Tenne, sowie Abschiedskapelle)

 

§ 15  Bei Verstorbenen mit einem Körpergewicht von mehr als 140 kg ist mit Zusatzkosten für die Überführung, für einen Sarg für Übergrößen, für die Einäscherung bzw. für den Einsatz von Sargträgern und der Gruftöffnung zu rechnen. Verstorbene werden nach Einbettung evtl. gewogen.

 

§ 16  Ausschließlicher Gerichtsstand für alle eventuellen Ansprüche und Auseinandersetzungen ist Ahrensburg, im Falle der landgerichtlichten Zuständigkeit Ahrensburg bei Hamburg.

 

§ 17  Sollte durch eine Friedhofsverwaltung oder Reederei wegen unvorhersehbarer Ereignisse, wie Feuer, Wasser oder Orkan uns die Bestattungsausführungen untersagt werden übernehmen wir keinen Kostenausgleich! Etwaige Mehraufwendungen trägt der Auftraggeber der Bestattung. 



§ 18  Vollmachten und Auftragsbestätigungen sind auch ohne handschriftliche Unterschrift rechtsgültig. Mit Unterschrift der   Bestattungsvollmacht sind diese AGB und die Datenschutzbedingungen gelesen und akzeptiert.

 

§ 19  Keine Haftungsübernahme bei etwaigem Verlust von Einschreiben/Einwurf-Post von Dokumenten sowie DHL oder Go Paketsendung.

(Aschekapseln werden via DHL dem Empfänger bzw. an den Ort der Beisetzung überstellt).

Für etwaige Schäden auf dem Transportweg übernehmen wir keine Haftung.

 

§ 20  Einkleidungen werden und können erst nach der 2. amtsärztlichen Untersuchung erfolgen.  Vorherige Umsetzung nur nach Kostenpflichtiger Zusatzbeauftragung. 

 

§ 21  Wir übernehmen keine Haftung an Personen, sowie Sachschäden, die bei Eigeneinsatz (Tragen der Urne, Beisetzungsdurchführung etc.) durch den Auftraggeber oder von ihm beauftragte Personen oder Firmen entstehen. 

Etwaige vom Auftraggeber angekündigte, jedoch vergessene, Utensilien, wie z.B. CD für die

Trauerfeier, sind selbstverständlich nicht unser Risiko, wir können dann mit einer Notlösung aushelfen, ebenso wenn ein von uns

georderter Musiker durch Unfall, plötzliche Erkrankung oder sogar Tod seiner Verpflichtung nicht nachkommen kann. Bei Ausfall der

Sargträger würde die Beisetzung erst nach Lösung der Problemsituation erfolgen können.

 

§ 22  Für die Stromversorgung in Kapellen Kirchen oder Verabschiedungsräume, sowie Heizung und Reinigung, Geruchsbelästigung übernehmen wir keine Verantwortung.

 

§ 23  Verabschiedungen am offenen Sarg erfolgen auf eigenen Wunsch und in eigener Gefühlsverantwortung auch gegenüber dritter Personen, die vorher durch den Auftraggeber davon in Kenntnis gesetzt werden müssen, dass der Sarg geöffnet wird oder ist.

 

§ 24  Das begleiten des Sarges oder der Urne in unseren Fahrzeugen erfolgt auf eigenes Risiko und Haftung eine Personenbeförderungs-Versicherung besteht nicht.

 

§ 25  Blumenlieferung zu Beisetzungen und Trauerfeiern werden nur nach Absprache und

Berechnung (Blumentransport zum Grab) durchgeführt.

Für Blumengaben welche in den Ablageflächen in den Kapellen oder an den Grabstellen

sich befinden übernehmen wir keine Haftung.

 

§ 26  Bei vollständig bezahlten Bestattungsvorsorgen garantieren wir eine 5 Jahre Festpreisgarantie

auf unsere Leistungen. Guthabenzinsen werden nicht geleistet. Für die Abrechnung ist das Jahr des Vorsorgeabschlusses die Grundlage. Eine etwaige Anpassung auf Grund einer Preiserhöhung würde gegebenenfalls erfolgen.

Gutschriften bei Auftragsänderungen oder aktuellen günstigeren Konditionen erfolgt nicht.

Bei Auflösung einer Bestattungsvorsorge kommt eine Stornierungsgebühr von 50% zum Tragen.

Unsere Leistungen werden in gesamt Deutschland ausgeführt.

§ 27  Die Unwirksamkeit einer Bestimmung oder eines Teils dieser Bedingungen berührt den Bestand der übrigen Bestimmungen nicht.

  

§ 28  GEMA Gebühren: Musik zur Trauerfeier:

Wer öffentlich Musik spielt, ohne zu zahlen, begeht

eine Straftat. Es handelt sich dabei juristisch gesehen um Diebstahl. Werden Sie erwischt, droht die sogenannte Schadensrechnung und der doppelte Betrag der ursprünglichen Gebühren fällt an. Wenn die Schadensrechnung nicht bezahlt wird, kann der Fall vor Gericht gehen. Die Gebühren fallen bei

Öffentlichen Veranstaltungen an. Nicht wenn der

Urheber seit mehr als 70 Jahren verstorben ist und

ihre Urheberrechte damit erloschen sind. Andere

Musikstücke würden wir nur nach Beauftragung bei

einer nicht privaten Veranstaltung anmelden. Die

Kosten trägt er Auftraggeber der Bestattung.  

 

§ 29  Sie als unser Kunde, Vollmacht- und oder Auftraggeber der Bestattung sind damit Einverstanden, dass die André Hahn ek. nach Abschluss der Auftragsabwicklung sich bezüglich der Erbrachten Leistungen an mich wenden darf, um eine Feedbackmeldung für die erbrachten Leistungen zu erbitten bzw. Anzufangen. Eine oder auch unaufgeforderte Bewertung oder Beurteilung über die Leistungen dürfen ohne Benennung von Familiennamen für etwaige Werbezwecke Einsatz finden und auf Portalen der Kundenbewertungen erscheinen. Etwaige Fotos oder

Videos von einer Trauerfeier, Bestattungen, Beisetzung

oder Dekoration dürfen grundsätzlich erstellt werden und

ebenso Verwendung finden. Gemäß §19a UrhG, obliegt

allein dem Urheber das Recht zur „öffentlichen

Zugänglichmachung“ seiner Bilder. Ohne ausdrückliche

Zustimmung des Urhebers der Bilder (Fotograf) oder der

Rechteinhaber dürfen KEINE Bilder in einem Blog, in

Werbeanzeigen oder auf sonstigen Webseiten verwenden. Die Verwendung der Bewertungen und oder Bilder/Videos sind zeitlich nicht beschränkt verwendbar und dürfen für Print/ Online/ Social Media, sowie weltweite Nutzung Verwendung finden. Die Rechte dürfen an Dritte übertragen oder verkauft werden; übertragbares Nutzungsrecht es besteht das Recht zur Bearbeitung des Bildes/ Videos und darf in kommerzielle Nutzung, Einsatz finden.

 

§ 30  Notwendiger Kranztransport auf dem Friedhof nach einer Trauerfeier oder im Zuge einer Sarg- bzw. Urnenbeisetzung zur zugelassen Ablagestelle würden, wenn notwendig und nicht vorab berechnet, mit einem Nachtrag von            Pauschal 25.- EUR berechnet.

 

§ 31  Alle notwendigen Einreichungen von Urkunden und Anzeigen erfolgen nach Beauftragung per Einschreiben/Einwurf Briefpost. In der Regel sind es mindestens vier! Gesetzlich vorgeschriebene Vorabmeldung binnen 3 Werktagen bzw. Übersendung der Ärztlichen   Todesbescheinigungen. Weiterleitung der von Ihnen an uns übersandten Sterbefallanzeigen sowie die dazugehörigen Personenstandurkunden. Ferner die Rücksendung vom Standesamt in unser Haus und die Weiterleitung wiederum zum Auftraggeber der Bestattung.

 Wir haben diese Portoauslagen entsprechend kalkuliert und als Pauschale in unserer Rechnung   (derzeit 26,90 €) aufgenommen.       



§ 32  Vorab zur Information, wir das Bestattungshaus Andre Hahn  werden bei fehlenden Original-Urkunden nur tätig, wenn wir vom Auftraggeber der Bestattung schriftlich beauftragt wurden die fehlenden Urkunden für die Beurkundung beim Standesamt im Original zu beantragen. Der Beschaffungspreis richtet sich nach Aufwand und Gebührenhöhe der jeweiligen Urkunde.

(Die Angehörigen bzw. der Auftraggeber der Bestattung  verpflichtet sich dem PStG nach zu kommen!)

 

Personenstandsgesetz (PStG)

 

Ausfertigungsdatum:/ Quelle Internet  19.02.2007

Vollzitat:

 

"Personenstandsgesetz vom 19. Februar 2007 (BGBl. I S. 122), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 18. Dezember 2018 (BGBl. I S.2639) geändert worden ist. Das G wurde als Artikel 1 des G v. 19.2.2007 I 122 vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates erlassen. Es tritt gem. Art. 5 Abs. 2 Satz 1 dieses G am 1.1.2009 in Kraft. Die §§ 67 Abs. 4, § 73, 74 und 77 Abs. 1 treten am 24.2.2007 in Kraft. § 67 Abs. 4 tritt am 31.12.2008 außer Kraft.

Kapitel 6 – Sterbefall -Abschnitt 1

Anzeige und Beurkundung

§ 28 Anzeige

Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich er gestorben ist,

1. von den in § 29 Abs. 1 Satz 1 genannten Personen mündlich oder

2. von den in § 30 Abs. 1 genannten Einrichtungen schriftlich spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.

§ 29 Anzeige durch Personen

(1) Zur Anzeige sind verpflichtet

1. jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,

2. die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,

3. jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Eine Anzeigepflicht besteht nur, wenn eine in der Reihenfolge früher genannte Person nicht vorhanden oder an der Anzeige gehindert ist.

(2) Ist mit der Anzeige ein bei einer Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer registriertes Bestattungsunternehmen beauftragt, so kann die Anzeige auch schriftlich erstattet werden.

§ 30 Anzeige durch Einrichtungen und Behörden

(1) Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen gilt § 20 entsprechend.

(2) Ist ein Anzeigepflichtiger nicht vorhanden oder ist sein Aufenthaltsort unbekannt und erlangt die für den Sterbeort zuständige Gemeindebehörde Kenntnis von dem Sterbefall, so hat sie die Anzeige zu erstatten.

(3) Findet über den Tod einer Person eine amtliche Ermittlung statt, so wird der Sterbefall auf schriftliche Anzeige der zuständigen Behörde eingetragen.

§ 31 Eintragung in das Sterberegister

(1) Im Sterberegister werden beurkundet

1. die Vornamen und der Familienname des Verstorbenen, Ort und Tag seiner Geburt, das Geschlecht sowie auf Wunsch des Anzeigenden die rechtliche Zugehörigkeit des Verstorbenen zu einer Religionsgemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist,

2. der letzte Wohnsitz und der Familienstand des Verstorbenen,

3. die Vornamen und der Familienname sowie das Geschlecht des Ehegatten oder Lebenspartners, wenn der Verstorbene im Zeitpunkt seines Todes verheiratet war oder eine Lebenspartnerschaft führte; war die Ehe oder Lebenspartnerschaft durch Tod aufgelöst oder war der Ehegatte oder Lebenspartner für tot erklärt oder war seine Todeszeit gerichtlich festgestellt worden, sind die Angaben für den letzten Ehegatten oder Lebenspartner aufzunehmen,

4. Ort sowie Tag, Stunde und Minute des Todes.

(2) Zum Sterbeeintrag wird hingewiesen

1. auf die Beurkundung der Geburt des Verstorbenen,

2. bei verheiratet gewesenen Verstorbenen auf die Eheschließung,

3. bei Verstorbenen, die eine Lebenspartnerschaft führten, auf die Begründung der Lebenspartnerschaft.

Abschnitt 2

Fortführung des Sterberegisters; Todeserklärungen

§ 32 Fortführung

Zum Sterbeeintrag werden Folgebeurkundungen über Berichtigungen aufgenommen. Auf die Todeserklärung und die gerichtliche Feststellung der Todeszeit wird hingewiesen.

§ 33 Todeserklärungen

Ausfertigungen der Beschlüsse über Todeserklärungen und gerichtliche Feststellungen der Todeszeit werden von dem Standesamt I in Berlin in einer Sammlung dauernd aufbewahrt.

 

& 33  Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die z.B. durch Restaurants, Friedhöfe oder  Seebestattungsreedereien, Fahrdienste die durch uns vermittelt wurden und  verursacht werden könnten. Wie z.B. Öffnung eines falschen Grabes in Lage, Form oder Größe, ebenso für etwaige Versprecher sowie falsche Äußerungen von Pastoren oder Rednern (Kapitän) und anders angedachte Musikinterpretationen ebenso Qualität von Speisen und Zustand. von für Sie angemietete Räumlichkeiten  reservierter Restaurants oder Räumlichkeiten (Kapellen, Kirchen, Schiff). Reklamationen sind grundsätzlich an den Schädiger  bzw. Friedhof direkt  zu richten.

(Wir würden uns Regressansprüche vorbehalten)

 

§ 34  Farb-, Sargstruktur und Maserungsabweichung gegenüber der Katalogdarstellung oder Ausstellungstücken sind möglich.

Ebenso bei Blumen, Trauerpapier und Schleifen.

 

§ 35  Sollte uns oder dem Friedhof die Grabauswahl übertragen werden, übernehmen wir bei nachträglichem Missfallen der Grablage, -art und -stätte keine Haftung. Wir empfehlen grundsätzlich eine vorherige persönliche Begehung der Örtlichkeiten. Für etwaige Umbettungskosten kommen wir nicht auf. Auch die etwaigen Grabmalbestimmungen sind mit dem Friedhof direkt abzustimmen und zu besprechen .

 

§ 36  Beratung klassisch 90 Minuten, jede weitere halbe Stunde 45.- €

Überführungskosten, welche in Angeboten enthalten sind, beziehen sich nur auf den Raum Hamburg. Fernüberführungen würden zusätzlich kalkuliert und berechnet werden. Kurierfahrten, welche als Auftragsrelevant gelten, müssen nicht vorher kommuniziert werden und würden mit 45.- € bis 100 € berechnet werden. (z.B. Abholung der staatsanwaltlichen Freigabe , damit z.B. aus dem Krankenhaus oder der Gerichtsmedizin überführt werden kann) Im Raum Bremen und Bremerhaven gelten andere Bestimmungen und Preise für diese Aufwendungen. Sollte Die Wartezeit bei Abholungen aus der Gerichtsmedizin 20 Minuten überschreiben (hier haben wir als Bestatter keinen Einfluss) würden pro weitere angefangene 30 Minuten 35.- € berechnet werden.

 

§  37  Urnenbeisetzung: Sollte im Vorfelde bezüglich des Ablaufes zur Urnenbeisetzung kein Wunsch geäußert worden sein, ob die Urne selbst von Angehörigen tragen und oder beigesetzt werden soll, übernimmt ein Mitarbeiter dies Aufgabe mit den Worten:  „Ich bitte um einen Moment der Stille“ Nach der Beisetzung verlässt der Mitarbeiter die Grabstelle. Die Urnengruft wird von einem Friedhofsmitarbeiter geschlossen, wenn die Trauergemeinde gegangen ist.

Eine kurze Ansprache müsste im Vorwege kostenpflichtig bestellt werden. Derzeit 175.--incl. Beisetzung. Bei Wunsch der persönlichen Überführung der Urne zum Friedhof, weisen wir darauf hin dass dies nach dem Bestattungsgesetz nicht zulässig ist.

 

§ 38  Abschied am offenen Sarg, erfolgt grundsätzlich aus eigenem Willen und auf eigenes Risiko. Wir haften für keinerlei situationsabhänigen Reaktionen oder physisch seelischen Veränderung und Taumatas. Eine körperliche Manipulation am Verstorbenen erfolgt durch uns nicht.

Versorbene die durch die Polizei/LKA beschlagnahmt sind, dürfen erst nach Bestattungsfreigabe für eine Verabschiedung vorbereitet werden. Der Aufwand hierfür wird Grundsätzlich mit mind  75.—berechnet.

 

 

 

 

 

§ 39  Vorsorge: Wurde im Vorfelde eine Vorsorgezahlung an André Hahn Bestattungen getätigt und wird die Bestattung zu gegebener Zeit von einem anderen Bestattungsunternehmen durchgeführt, so behält die Fa. André Hahn Bestattungen 20% der vereinbarten Vergütung. Erhöht sich während der Laufzeit des Vertrages die gesetzliche Mehrwertsteuer oder auch etweige enthaltenen Gebühren (z.B. Grabstätten, Sterbeurkunden usw.) so ist diese im Sterbefall nachzuzahlen. Auch Leistungen, die nachträglich vereinbart werden und geleistet werden müssen, welche in der Vorsorge nicht berüchtigt wurden z.B. Sarg-Übergröße, Aufpreis Einäscherung oder Träger zur Sargbeisetzung ab 120 kg Körpergewicht, dürfen nachberechnet werden. Der mit Andre Hahn eK Bestattungen geschlossene Vorsorgevertrag kann jederzeit nach Ablauf von zwei Wochen von beiden Seiten gekündigt werden. Es entsteht eine Verwaltungsgebühr von 20% der Vertragssumme. Bei Auflösung/Kündigung durch die Firma Hahn ist die etwaig geleistete Anzahlung binnen 4 Wochen zurück zu erstatten, Zinsanspruch besteht nicht. Bei Kündigung einer laufenden Bestattungsausführung durch das Bestattungshaus Hahn eK. wegen wichtigem Grund hat die Fa. Hahn das Recht der Abrechnung bis zu Tag der Kündigung. Die Forderung ist vor Abholung der Verstorbenen Person zu begleichen.

 

§ 40  Sollte durch unvorhersehbare Entscheidungen des Krankenhauses, der Staatsanwaltschaft bzw. der Landeskriminalamtes die Überführung zum Friedhof oder Krematorium verhindert werden, können für etwaig vorher gewünschte Terminierungen der Trauerfeier oder Bestattung keine Haftung und Garantie der Umsetzung oder Ausführung übernommen werden. Etwaige Mehrkosten für notwendige Eileinäscherungen oder Stornierungskosten gehen zu Lasten des Auftraggebers der Bestattung.

 

§ 41  Das Bestattungshaus ist berechtigt, bei unzumutbaren Wünschen des Auftraggebers, wie z.B. Zahngoldentfernung, Verabschiedungen am offenem Sarg (so der Zustand des Verstorbenen dies nicht hergibt und eine Sonderbehandlung nicht in Auftrag gegeben wurde), offene Aufbahrung in öffentlichen Räumen, wie Kirchen oder Friedhofskapelle ohne Genehmigung der Örtlichkeiten, Bestattungsvorsorgen und Aufträge in der Ausführung zu beenden. Die Leistungen bis zu diesem Zeitpunkt sind vom Auftraggeber zu tragen.

 

§ 42  Der Auftraggeber übernimmt die volle Verantwortung bei der Aufbahrung am offenen Sarg für seine Trauergäste und sich - für die etwaige Nötigung und seelische Grausamkeit, sollten diese in einen Schockzustand verfallen. Das Bestattungshaus ist aus jeglicher Haftung zu entnehmen.

 

§ 43  Zum Schutz des postmortalen Persönlichkeitsrechts und der Totenwürde dürfen in Hamburg nur Bestatter, Krematoriums- und Friedhofsangestellte oder Mitarbeiter von Paketdiensten die Asche eines Verstorbenen zur Grabstätte zu transportieren. Durch eine solche neutrale Transportperson soll sichergestellt werden, dass die Angehörigen die Zeitspanne zwischen Aushändigung und Beisetzung der Urne nicht nutzen, um einen Teil der Asche für persönliche Erinnerungszwecke zu entnehmen oder gar die Urne verschwinden zu lassen. Aus diesem Grund würden wir den Angehörigen auch keine Aschen überlassen. Der Versand zum Friedhof geben wir an DHL weiter.

 

§ 44  Wir nehmen grundsätzlich keinen Nachlass aus dem Krankenhaus in Empfang. Sollte wir keine

andere Möglichkeit haben, würden wir die Mitnahme mit 22.- € berechnen. Die Entsorgung bzw. den Versand an den Auftraggeber nach aktueller Preisliste. Bei Abholung in Ammersbek würde die Aufbewahrung bis 10 Tage pauschal mit 15.- € berechnet. (ab Tag 11 erfolgt ein täglicher Aufpreis von 4.- €)

 

 

§ 45  Im Falle einer Infektion durch diverse Erreger und Keime, welche durch die Gesundheitsbehörde als bedrohlich eingestuft wurden, könnten durch zusätzlich notwendige Maßnahmen Mehrkosten entstehen.

Zusatzaufwendungen für die hygienischen Versorgungen von jedem Verstorbene in der Zeit der Notfallversorgung wegen Corona zwingen uns zu einer Pauschalberechnung von. 75.- € für spezielle Versorgung von Verstorbene. Um eine Infektionsgefahr zu vermeiden erfolgt die Einbettung in einen zugelassenen Bodybag. Zudem für Artikel des Personenschutzes unserer Bestattungshelfer für:

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Antistatische Ausrüstung für mehr Komfort (nicht gemäß EN 1149-) So lange die Ärzte uns nicht bestätigen, dass unabhängig von der Todesursache die Person nicht auch unwissentlich mit dem Coronavirus befallen ist, müssen wir zum Schutz unserer Mitarbeiter auf den finanziellen Ausgleich für den Mehraufwand bestehen.

 

§ 46  Alle Aufträge führen wir im Auftrage unseres

Auftraggebers aus. Wir treten nicht als Auftraggeber bzw. Veranstalter auf.

 

§ 47 Ergänzung Pandemie / Corona

 

Auszug aus der Landesverordnung 

Ersatzverkündung (§ 60 Abs. 3 Satz 1 LVwG) der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

Verkündet am 26. Juni 2020, in Kraft ab 29. Juni 2020

 

6) Veranstaltungen im privaten Wohnraum und dazugehörigem befriedeten Besitztum, die den in § 2 Absatz 4 genannten Personenkreis überschreiten, sind unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 Satz 3 zulässig. Sie dürfen eine Gesamtteilnehmerzahl von 50 Personen nicht überschreiten. Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Teilnehmer nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 zu erheben. § 3 Absatz 3 findet keine Anwendung.

(7) Absätze 1 bis 6 sowie § 2 Absatz 4 und § 3 gelten nicht.

 

Wir die Firma André Hahn eK überlassen Ihnen unseren privaten Wohnraum/Tenne-Zimmer für Beisammensein, Gastraum nach der Trauerfeier zur privaten Nutzung.

Der Veranstalter der Trauerfeier und eines etwaigen weiteren Beisammenseins ist der Auftraggeber der Bestattungen bzw Trauerfeier.

 

 

Voraussetzungen:

Der Veranstalter erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept; es wird nicht getanzt;

in geschlossenen Räumen dürfen Aktivitäten mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen, insbesondere gemeinsames Singen oder der Gebrauch von Blasinstrumenten, stattfinden, wenn

a) es sich um Solodarbietungen handelt oder sie im Rahmen beruflicher Tätigkeiten erfolgen,

b) zwischen den Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 3 m eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird,

c) zwischen den Akteuren und dem Publikum ein Mindestabstand von 6 m eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird und

d) sich das Hygienekonzept neben den in § 4 Absatz 1 genannten Punkten auch zu den in Buchstaben b) und c) genannten Mindestabständen, der Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände, dem Umgang mit Kondenswasser bei Blasinstrumenten, der Eindämmung der Aerosolausbreitung bei Blasinstrumenten und der Anordnung der Akteure zueinander verhält.

 

Wir die André Hahn eK haften für keinerlei Unachtsamkeiten und werden keine Maßregeln oder Äußerungen zu möglichen Verstößen tätig.