Grüne Predigt und teure Privilegien: Wer zahlt am Ende eigentlich die Zeche?

 Hallo, liebe Leser der Trauerkolumne, beobachten Sie auch diese wachsende Kluft zwischen Worten und Taten? Auf der einen Seite wird uns ein Leben in tiefstem „Grün“ verordnet – biologisch, nachhaltig und klimaneutral. Das ist ein Ziel, das viele von uns unterschreiben würden, wenn es mit Augenmaß und Ehrlichkeit verfolgt würde. Doch auf der anderen Seite sehen wir hochdotierte Entscheidungsträger, die in einer Welt der Privilegien leben, die mit der Realität des „einfachen“ Bürgers kaum noch etwas zu tun hat. Es scheint fast so, als hätten einige vergessen, wer sie eigentlich in diese Positionen gewählt hat und wer am Ende ihren Lebensstil durch Steuergelder finanziert.

Warum verliert man als Entscheidungsträger die Akzeptanz?

 

Ein öffentliches Amt zu bekleiden, sollte ein Dienst am Volk sein, kein Freibrief für eine abgehobene Existenz. Wenn von Verzicht gesprochen wird, während man selbst in gepanzerten Limousinen mit üppigen Diäten durch die Welt reist, dann verliert man die Akzeptanz – und das schlägt sich am Ende in den Umfrageprozenten nieder. Das Vertrauen der Bürger ist ein kostbares Gut, das man nicht verspielen sollte.

Warum ist verantwortungsvolles Handeln auch in der Bestattungskultur essenziell?

 

In meinem Beruf sehe ich täglich, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen. In einem Haus, das seit 1872 besteht, wissen wir: Man führt durch Vorbild, nicht durch Hochmut. Wir können den Menschen nicht das Blaue vom Himmel versprechen oder ihnen Vorschriften machen, an die wir uns selbst nicht halten. Wenn heute von „ökologischer Bestattung“ und „nachhaltiger Vorsorge“ die Rede ist, dann muss das für die Menschen auch machbar und bezahlbar sein. Wir dürfen nicht zulassen, dass Ideologien über die Würde und die finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen gestellt werden.

Warum brauchen wir mehr Menschen mit Rückgrat statt Paragrafenreiter?

Wir brauchen keine Politiker, die sich hinter Paragrafen und Diäten verstecken. Wir brauchen Menschen mit Rückgrat, die wissen, dass sie ihren Wählern gegenüber rechenschaftspflichtig sind. Wer Wasser predigt und Wein trinkt, darf sich nicht wundern, wenn das Volk irgendwann den Glauben an das System verliert. Am Ende zählt nicht, wie laut jemand „Grün“ gerufen hat, sondern wie viel Respekt er vor den Menschen gezeigt hat, die ihn dorthin gebracht haben, wo er heute sitzt.

 

 

Der Trauerhahn


 

 

Ihre Stimme für eine moderne Bestattungskultur

 

 

Reden wir Tacheles – Ihre Meinung im „Trauerhahn-Dialog“

 

„Tradition braucht den Austausch, und Fortschritt braucht Ihre Stimme. Als Familienunternehmen in der

4. Generation wissen wir, dass Abschiede so individuell sind wie das Leben selbst.

 

Doch oft stehen veraltete Gesetze und starre Strukturen unserem Wunsch nach Freiheit im Weg.

 

In unserem Kolumnen-Chatroom – unserem digitalen Gästebuch – möchten wir Ihnen den Raum geben, den die Bestattungskultur so dringend benötigt:

 

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